Nützt Religion?

Extra | Robert Misik | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

GLAUBE Peter Sloterdijk findet, dass die Monotheismen allesamt ziemlich gefährlich sind. Christoph Schönborn erklärt Barbara Stöckl, dass das Christentum auch seine praktischen Seiten hat.

Die "Renaissance der Religionen" hat eine Reihe von Eigentümlichkeiten, die sich nicht darin erschöpfen, dass neuerdings wieder Menschen andere Menschen köpfen oder in die Luft sprengen, weil sie sie für "Ungläubige" halten. Auch ein paar alte Debatten und Fragen kehren wieder, gut abgelegen in den Archiven der Geistesgeschichte und lange vergessen. So gibt es ein Revival der Religionskritik, wie der Erfolg von Büchern wie "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins oder der von Christopher Hitchens kleinem Pamphlet "Der Herr ist kein Hirte" (siehe Besprechung S. 40) zeigt. Eine der Schlüsselfragen, die neuerdings wieder den öffentlichen Diskurs prägten, ist: Machen die Religionen die Menschen gut oder schlecht?

Zeitgenössische, aufgeklärte Gläubige führen ja für ihre Religion schon seit längerer


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