Löhne sind nicht nur Kosten

Markus Marterbauer | Extra | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

WIRTSCHAFT Endlich setzen sich auch deutsche Ökonomen vernünftig mit dem Problem der hohen Arbeitslosigkeit auseinander.

Deutsche Ökonomen erklärten die hohe Arbeitslosigkeit über Jahre mit denselben Argumenten: zu hohe Lohnkosten, zu geringe Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Asien, zu großzügiges Sozialsystem, geringe Anreize, Arbeit aufzunehmen. Daraus folgt dringender Reformbedarf: runter mit den Löhnen, vor allem im unteren Bereich; Kürzung der Lohnersatzleistungen für die Arbeitslosen sowie von Steuern und Lohnnebenkosten für die Unternehmen. Das Ergebnis: Die Arbeitslosenquote stieg von 7,2 Prozent im Jahr 2000 auf 9,4 Prozent im Jahr 2005, mehr als vier Millionen Deutsche waren ohne Job. Zurück bleibt Verzweiflung über jene Ökonomen, die das Scheitern ihrer Vorschläge nur mit der Forderung nach noch schärferen Reformen kommentieren.

Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker gehören nicht zur Gilde dieser "Reformökonomen". In "Das Ende der Massenarbeitslosigkeit" ziehen

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