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Extra | Martina Gröschl | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

MATHEMATIK Anekdoten und Beispiele galore, aber bloß keine Formeln! Ein kritischer Blick auf die Mathematikpopularisierung.

Wo man mit dem Prinzip von Ursache und Wirkung nicht mehr weiterkommt, beginnt das Reich der Wahrscheinlichkeiten und Prognosen. Diesem wollen Ellen und Michael Kaplan in "Eins zu Tausend" mit einer Fülle von Anekdoten, anschaulichen Beispielen sowie Wortspenden von Goethe bis Dostojewski beikommen. Doch gleich vorweg: Wer vor dem Lesen keine Ahnung von Wahrscheinlichkeitsrechnung hatte, wird sie nachher auch nicht haben. Der Akzent liegt klar auf der Geschichte, die nicht einmal immer mit Mathematik zu tun hat.

Der Vorstellung der Protagonisten von Cardano über Laplace bis Kolmogorow - deren Bild unterschiedlich schmeichelhaft gezeichnet wird ("Cardano hatte etwas Zwanghaftes") - folgen Abrisse wichtiger und möglicher Anwendungsbereiche der Wahrscheinlichkeitsrechnung vom Glücksspiel über medizinische Statistik und Versicherungsmathematik bis zur Wettervorhersage.


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