Pflege in der Steiermark

Schwarze Schafe

Politik | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

Zu wenig Personal, zu wenig Zeit. Dieser Kritik sieht sich SPÖ-Soziallandesrat Kurt Flecker seitens der Arbeiterkammer, der Pflegeombudsschaft und des Krankenpflegeverbandes ausgesetzt. Ihr Vorwurf: Der Personalschlüssel in der Steiermark sei zu niedrig angesetzt, in manchen Heimen können nur die grundlegendsten Bedürfnisse gedeckt werden. Im Falter-Interview widerspricht Kurt Flecker diesem Befund, schon jetzt könne optimal gepflegt werden.

Falter: Wie soll man vorgehen, wenn man ein Heim für seine Eltern sucht?

Kurt Flecker: Ehe man die Entscheidung trifft, ist es gut, sich mehrere Häuser anzuschauen. Man sollte sich fragen: Liegt das Heim in einer trostlosen Gegend? Gibt es ein Umfeld, das die Menschen aktiviert? Wie schaut es generell in dem Haus aus? Ich empfehle große, verlässliche Träger. Meine Mutter war bei der Volkshilfe, die Caritas pflegt auch hervorragend, ebenso viele private Heime.

Unter den Privaten gibt es aber auch schwarze Schafe. In der Pflegeszene ist es ein

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