Ein Satz zum Glück

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 41/07 vom 10.10.2007

THEATER Gerhild Steinbuch, 24 Jahre jung, gilt als große Nachwuchshoffnung des zeitgenössischen Theaters in Österreich. Ein Gespräch über ihr neues Stück "verschwinden", das Lesen zwischen den Zeilen und das Tragische an Sozialkontakten.

Gerhild Steinbuch ist eine Minute zu früh gekommen. "Bin ich zu spät? Ich komme immer zu spät", sagt sie. Es ist dieses gleichermaßen bescheidene wie selbstbewusste Auftreten, das Gerhild Steinbuch, 24 Jahre jung, ganz schnell sympathisch macht. Aus ähnlichem Grund ist sie auch über das rege Interesse an ihrem neuen Stück "verschwinden" einigermaßen erstaunt, das in Graz uraufgeführt wird. Obwohl sie das nicht sein müsste: In nicht einmal drei Jahren hat sie mit "kopftot", "Nach dem glücklichen Tag" und "Schlafengehn" drei vielbeachtete Stücke auf Bühnen in Österreich, Deutschland und Dänemark gebracht, beim Bachmann-Lesen debütiert und eine ganze Reihe wichtiger Preise und Stipendien gewonnen. Wie Ewald Palmetshofer und Johannes Schrettle


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