Bretter, die kein Geld bedeuten

Kultur | Gregor Schenker | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

THEATER In der Wiener Straße öffnet dieser Tage ein neues freies Theater die Pforten. Das Programm verspricht viel. Ob es hält, weiß die Zeit.

Ein Theater, das 300 Zuschauern Platz bietet, abseits vom Schuss und ohne öffentliche Förderung aufzusperren, um allwöchentlich Mittwoch bis Samstag Programm zu machen, klingt eigentlich nach Selbstmord. Trotzdem hat sich eine Gruppe um die Neurologin und Dramatikerin Constanze Dennig, Uni-T Vorstand Edith Draxl, die Schauspielerin Margarethe Tiesl und die Kostümbildnerin Andrea Fischer von Artlab dazu entschlossen, gemeinsam das "Theater am Lend" zu eröffnen. Nach Constanze Dennig braucht man dafür eine Vision, Herzblut, die Bereitschaft, unentgeltlich zu arbeiten, und keine volle Hose.

Dennig und Draxl haben zusammen 70.000 Euro in die Räumlichkeiten investiert, der Bauträger Neue Heimat noch einmal 35.000 Euro, um das angrenzende Café wieder benutzbar zu machen. Dort hatte einst Szene-Wirt Stephan Dimitroff den Gästen Wodka eingeflößt,


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