Nachwuchs und Nachwelt

Kultur | Paul Pechmann | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

LITERATUR Der Grazer Autor Clemens J. Setz durchstreift in seinem Bucherstling den Kosmos der Vaterschaft.

Clemens Setz ist in Graz unter anderem im Rahmen der Nachwuchs-"plattform" des Literaturhauses und durch Veröffentlichungen in den manuskripten auffällig geworden. Sein jüngst erschienener Debütroman "Söhne und Planeten" schaffte es nun auf Anhieb auf die Shortlist des angesehenen "aspekte"-Preises, der alljährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse an den besten deutschsprachigen Prosa-Erstling vergeben wird. Gewonnen hat vergangene Woche zwar Thomas von Steinaecker, allein die Nennung aber darf schon als beachtlicher Erfolg für den jungen Grazer, Jahrgang 1982, gelten.

"Söhne und Planeten" umfasst vier novellenartige Prosastücke, die durch gemeinsame Figuren und Themen eher vage miteinander verbunden sind; die Untertitelung als Roman entspricht den gängigen - bei Debüts wohl verkaufsfördernden - Gepflogenheiten. Im Zentrum des Buchs stehen verschiedene naturgemäß problematische


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