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Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

HERBST-TAGEBUCH IV Kunst und soziale Praxis - das geht oft ordentlich schief. Aber nicht immer. Drei Fallbeispiele zum herbst-Ende.

10.10.2007 Es hat eine Weile gedauert, bis die Premierengesellschaft nach der Uraufführung von Gerhild Steinbuchs Stück "verschwinden" (siehe S. 10) im Brandhof in Partylaune kam. Schuld daran waren die an sich todernste Thematik des Stücks, der Kärntner-Chor, der - obwohl in der letzten Szene ganz klar gemeuchelt - auch noch im Gasthaus mit Singen fortfuhr, vor allem aber die todunglückliche Jungautorin, deren Stück gerade von Jungregisseur Roger Vontobel verzappelt, ver"Sims"t und verkaspert worden war. Steinbuch hat sich diese Woche konsequenterweise ins Schloss Solitude nach Stuttgart zurückgezogen, wo sie die nächsten Monate hoffentlich nicht allzu einsam Neues schöpfen wird. Alles Gute!

Abschied nehmen hieß es dann auch von Anita Fuchs und Resa Pernthaller, die zum letzten Mal in ihre mit Brettern gebaute Sozialutopie am Mariahilferplatz luden.


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