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Die Nudelspirale

Kultur | Maria Motter | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

Zehn Minuten schwimmt die Pasta bereits im Kochtopf. Pasta nicht aus Bella Italia, sondern aus Hostice in der Slowakei. Zu Hostice fehlen einem die schmückenden Attribute, der kleine ostslowakische Ort ist den meisten Grazern allerdings bekannt: Pfarrer Wolfgang Pucher in Eggenberg pflegt gute Kontakte zu den Roma des Dorfes, die Graz seit Jahren besuchen, um hier zu betteln. "Arbeit statt Betteln" lautet die Devise von Puchers Vinzenzgemeinschaft, und so entstand in diesem Frühjahr auch die Idee zur VinziPasta.

Nun sind die doppelt guten Nudeln regulär in den Regalen von drei Filialen der Supermarktkette Spar in der Grazer Innenstadt zu finden. Schlicht bekömmlich sind die Zutaten am Etikett mit "pro Kilogramm Weizenmehl zehn legefrische Eier" angegeben. So schmecken die kurz geschnittenen Bandnudeln auch: Ein bisschen Basilikum und Öl darüber und gut ist's. Hungrige schaffen locker eine Packung alleine, als Beilage reichen die 200 Gramm auch für drei Personen. Gemacht werden die


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