"Es muss auch wehtun"

Kultur | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

VIENNALE Ulrich Seidl ist - neben Michael Haneke - Österreichs meistbeachteter Filmemacher. Sein jüngster Film "Import Export" lief heuer in Cannes und kommt jetzt in die Kinos. Ein Gespräch über unzuverlässige Darsteller, Tabubrüche und Humor.

Ulrich Seidl wurde in den Neunzigerjahren mit kontroversiellen Arbeiten wie "Good News", "Tierische Liebe" und "Models" bekannt und gehört zu jener Handvoll von Repräsentanten des österreichischen Films, die im Ausland oft mehr Beachtung findet als in ihrem Ursprungsland. Für seinen ersten Kinofilm seit "Hundstage" (2001) hat sich Ulrich Seidl immerhin sechs Jahre Zeit gelassen. "Import Export", geschrieben von Seidl und Veronika Franz, beschreibt zwei gegenläufige Bewegungen: Olga, eine Krankenschwester aus der Ukraine, kommt mit der Hoffnung auf Arbeit nach Österreich - Paul, der sich in Wien mit verschiedenen Gelegenheitsjobs mehr schlecht als recht über Wasser hält und ständig auf der Flucht vor seinen Gläubigern ist, begleitet


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige