In Kürze

Kultur | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

Literaturpreise Der Deutsche Buchpreis, der seit drei Jahren im Rahmen der Frankfurter Buchmesse für den besten deutschsprachigen Roman vergeben wird, ging heuer an Julia Franck und ihr Buch "Die Mittagsfrau" (Rezension in der letzte Woche erschienenen Falter-Buchbeilage). Damit bleibt der Buchpreis vorerst den Thirtysomethings und den wichtigen deutschen Literaturverlagen vorbehalten: 2005 wurde Arno Geigers Roman "Es geht uns gut" (Hanser) ausgezeichnet, im Vorjahr gewann Katharina Hacker mit "Die Habenichtse" (Suhrkamp). Michael Köhlmeier, der auf der Shortlist stand, erhielt dafür den mit 11.000,- Euro dotierten Österreichischen Würdigungspreis, der Förderungspreis (je F 7300,-) wurde Brigitta Falkner und Wolfgang Hermann zugesprochen, über den Staatspreis für Literaturkritik (ebenfalls F 7300,-) darf sich der Lyriker Franz Josef Czernin freuen. Und der mit 25.000 Euro dotierte Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur geht nach neun Jahren (1998: Dubravka Ugresic)


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