Schöne neue Welt

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

MUSIK Vergangene Woche stellten Radiohead ihr neues Album zum Downloaden ins Netz. Die viel beachtete Aktion hat gut funktioniert, die wahre Sensation aber ist "In Rainbows" selbst.

Wäre es nicht für die Musik, man müsste sich vor Radiohead allein für das provokante Marketing ihres neuen Opus "In Rainbows" verneigen. Sowie für die schnurrende Logistik, die dahintersteht. Als vergangenen Mittwochmorgen das vorerst nur über die bandeigene Website zum "Zahlen Sie, so viel Sie wollen"-Tarif verfügbare Album erschien (der Falter berichtete), fand sich im Posteingang bereits um halb neun ein E-Mail mit einem personalisierten Downloadlink.

Eine Minute später war das Album als 48,3 MB große Datei auch schon auf der Festplatte. Nach dem Entzippen besteht es aus zehn MP3-Files vulgo Songs, die keinen Kopierschutz aufweisen, dafür mit 160 kBit/s aber leider eine vergleichsweise bescheidene Soundqualität. An sich gilt die nächsthöhere Stufe von 192 kBit/s für Popmusik schon länger als


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