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Extra | Nicole Bojar | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

Musik liegt nicht mehr in der Luft, sondern im Netz: Das Internet verändert unsere Hörgewohnheiten und auch die Arbeit von Bands und DJs

Kaum geht die Seite auf, schon hört man den ersten Song. Ein Zähler zeigt: Profilaufruf Nummer 17478. Man scrollt hinunter, es wird bunt: Flyer, Konzertankündigungen, Kurzvideos, die die 2.085 Freunde im Gästebuch hinterlassen haben. Willkommen bei MySpace! In diesem Fall auf dem Profil des Wiener Labels Fettkakao.

Nie war es einfacher, seine Musik zu verbreiten, sich ins virtuelle Rampenlicht zu stellen, übers Netz Kontakte zu knüpfen und den Erfolg auch ins echte Leben zu übertragen. Onlineplattformen wie MySpace oder Youtube machen Bands einem Millionenpublikum zugänglich, das über die ganze Welt verstreut ist. In Lissabon oder Tokio reichen ein Internetanschluss und ein Mausklick, um sich in ein neues Musikuniversum zu begeben. Bands wie die Indie-Rocker Arctic Monkeys oder die Popsängerin Lily Allen zählen zu den Erfolgsphänomenen dieser


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