Das grosse Fressen im WWW

Extra | Arthur Gaisberger | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

Internetfirmen sind in Finanzzirkeln wieder salonfähig. Investoren pumpen Milliarden in eine neue Idee-das Web 2.0

Frühjahr 2000. Das Geschäft mit dem Internet ist am Ende. Tot. Jeder, der behauptet, im World Wide Web Geld verdienen zu können, gilt als Betrüger. Die so genannte Dotcom-Blase war gerade geplatzt, unzählige Anleger hatten Millionen an Dollar verloren. Und ihren Glauben in die Investition Internet. Geld hergeben für die Visionen einiger pickeliger Tech-Freaks, die gerade einmal fertig studiert hatten? Nie wieder.

Doch Geldgeber sind scheinbar nicht nachtragend. Heute, nur sieben Jahre später, lässt eine neue Idee die Geldbörsen der Anleger wieder locker sitzen: Jeder redet vom Web 2.0, Internetplattformen wechseln für hunderte Millionen Dollar den Besitzer. Ist das die Revolution? Oder nur heiße Luft in einer neuerlichen Internet-Seifenblase?

Web 2.0 ist der Sammelbegriff für interaktive Kommunikation zwischen Usern - mittels Blogs, Podcasts oder Videos - auf unterschiedlichsten


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