Kohle aus dem Cyberspace

Extra | Florian Niederndorfer | aus FALTER 42/07 vom 17.10.2007

Die einen verkaufen imaginäre Häuser, die anderen mixen Müsli oder pokern: Studierende fetten via Internet ihr Stipendium auf

"Das Geniale ist, dass du nicht mal deine Brüste zeigen musst, um an Kohle zu kommen", sagt Ceara. Sie verkauft in den USA ihre gebrauchten Schlüpfer über das Internet. Und ihre Exkremente. Angeblich an irgendwelche Fetischisten. So steht es zumindest in der Österreich-Ausgabe des poppigen "Vice"-Magazins, das mit Vorliebe Artikel von seinen amerikanischen und britischen Pendants übernimmt. Man muss nicht alles glauben, was gedruckt wird, weder hier noch drüben.

Im geruhsamen Kontinentaleuropa hoppelt der Online-Hase etwas langsamer. Aber er hoppelt. "Ohne Internet ist unser Geschäft nur schwer vorstellbar. Wir sind ja keine Tupperware-Party!" sagt Markus Wittrock. mymuesli nennt der Bayer seine Firma, mit der er online zurechtgemischte Müslipackungen an die Frühstückstische Deutschlands und mittlerweile auch Österreichs liefert. "Wenn die Menschen schon


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