Photonen in der Partitur

Carsten Fastner | Extra | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

KLANGAPPARATE Seit Jahrhunderten faszinieren Musikmaschinen die Menschheit. In zwei Ausstellungen und vielen Konzerten zeigt Wien Modern aktuelle Beispiele, die mehr sind als nur Kuriosa.

Die alten Griechen sollen über ein ungeheures Kriegsinstrument verfügt haben, eine riesige Metallröhrenkonstruktion, die durch pneumatische Kraft einen so schauerlichen Lärm von sich gab, dass den Feinden die Herzen zersprangen und der Verstand entwich. Aus dem 9. Jahrhundert wird von einer walzengetriebenen Pfeife am Hofe des Kalifen von Bagdad berichtet, die ganze Musikstücke von selbst spielen konnte. Im hohen Mittelalter verzückten mechanische Glockenspiele die Bürger europäischer Städte, und über Ludwig van Beethoven heißt es, er habe die Präzision einer Spieluhr jedem Orchester vorgezogen. Mechanische Instrumente, Musikmaschinen, Klangapparate faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Erst die Erfindung der Tonaufzeichnung um 1900 hat ihre rasante Weiterentwicklung gebremst - doch

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