Falscher Alarm?

Politik | Stefan Apfl und Joseph Gepp | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

TERROR Der Anschlag auf die US-Botschaft war gar keiner. Sagt das FBI. Die Rolle der Wiener Wahhabiten ist damit jedoch nicht geklärt.

Haben sich die Vorwürfe rund um den mutmaßlichen Anschlag auf die US-Botschaft in Luft aufgelöst? Es scheint so. Vergangene Woche schloss FBI-Spezialagent Paul Caldwell, der an den Ermittlungen beteiligt ist, einen terroristischen Hintergrund aus: "Wir sind der Meinung, dass es kein Anschlag war." Die Staatsanwaltschaft will dies nicht bestätigen. Sie verlautbarte unterdessen, dass die beiden Handgranaten und der Sprengstoff im Rucksack von Asim CÇ. nicht sprengfähig waren. Mehmed D., sein angeblicher Auftraggeber, wurde bereits aus der U-Haft entlassen.

Die Hintergründe der Tat stellen sich laut Akt so dar: Ende September ruft CÇ. mehrmals bei der US-Botschaft an, um den Sicherheitsleuten "wichtige Informationen" mitzuteilen. Es wird ein Treffen für den 3. Oktober am Wiener Franz-Josefs-Bahnhof vereinbart. CÇ. allerdings irrt sich um zwei Tage


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