Presseschau

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

Ein Erratum gleichzeitig mit dem Artikel in eine Ausgabe zu kriegen, ist eine Leistung, die nur die Krone schafft. Die hat ihren kleinen Spion Hans Peter Martin zum EU-Gipfel nach Lissabon geschickt. "Mit ein paar Tricks und viel Portugiesisch, das ich als Spiegel-Korrespondent in Südamerika gelernt habe, hatte ich insgesamt vier Kontrollstellen umgangen, um bei dieser entscheidenden Gipfelsitzung hinter geschlossenen Türen dabei zu sein", schreibt Martin gewohnt angeberisch. Und was muss er dort hören? Nichts. Zumindest von unserem Bundeskanzler, schreibt Martin. Was sagt Gusenbauer dazu? Der bekam von der Krone neben Martins Artikel Platz für ein Erratum: Gusenbauer "legt Wert auf die Feststellung, dass er sich sehr wohl zu Wort gemeldet habe". Apropos Erratum: TV Media kampagnisiert gegen das Zappen und bringt erstaunliche Neuigkeiten zutage: "Eine satte Mehrheit von 92 Prozent sagt: Zappen? Nein danke! Wenig erstaunlich: Mit 52 Prozent regen sich die Frauen mehr auf als die Männer (42 Prozent)." 52 Prozent und 42 Prozent sind 92 Prozent - wie geht sich denn das aus?


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