He Shot Jesse James

Michael Pekler | Kultur | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

FILM Historisch-kritische Ausgabe einer Westernlegende: "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" von Andrew Dominik.

Die Legende töten, um selbst eine solche zu werden, ist nicht nur im Western ein gefährliches Spiel. Die Nachahmer und Mitläufer, die sich neben den glorreichen Halunken ein kleines Stück Ruhm sichern wollen, sind im Genre wohlbekannt. Sie stehen im Abseits, unberechenbar und unverdächtig. Doch wenn ihre Stunde schlägt, sind sie plötzlich da und schießen einem Mann wie Jesse James eine Kugel in den Hinterkopf.

Robert Ford, der am 3. April 1882 in St. Joseph, Missouri, den Outlaw Jesse James erschoss, als dieser in seinem Haus gerade ein Bild zurechtrücken wollte, ist die Personifikation dieser feigen Außenseiter. Es heißt, er sei ein Verehrer James' gewesen, und in Andrew Dominiks "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" besitzt er tatsächlich eine kleine, unter dem Bett versteckte Schachtel, in der er die von seinem Idol

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