Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

Sex

Prognose Euro 2008 Die Schweizer haben pro Akt 18,9 Minuten Sex, die Österreicher nur 16,9 Minuten. Die Schweizer vor uns - wie im Fußball. In der Schweiz wird's circa 123-mal im Jahr getrieben, in Österreich nur 115-mal. Schon wieder die Schweizer!! 49 Prozent der Schweizer behaupten, dass sie ein aufregendes Sexualleben haben, was nur 46 Prozent der Österreicher über sich befinden. Die Schweizer, die Angeber, die fallen mir schon langsam auf. ABER: 68 Prozent der Österreicher sagen "Sex ist mir wichtig", was nur 60 Prozent der Schweizer zugeben. UND: 60 Prozent der Österreicher bekommen beim Sex einen Orgasmus, während das nur auf 56 Prozent der Schweizer zutrifft. Was lässt sich aus diesen Ländergebaren ableiten als Prognose für die Euro 08? Wir kommen vielleicht nicht oft ins Spiel, und wenn, dann nicht für lange. Aber wenn - dann nehmen wir's wichtig UND haben eine größere Gaudi - zumindest als die Schweizer! PS: Die Griechen treiben's übrigens 164-mal im Jahr. Ich frag mich echt, wann der Rehagel seine Leut trainiert hat.

Heidi List

Fussball

Tribünenspiel Beim großen Wiener Derby im kleinen Wiener Horr-Stadion wurde Rapid-Trainer Peter Pacult wegen Schiedsrichterbeleidigung ausgeschlossen oder auch "auf die Tribüne verbannt", wie es in solchen Fällen heißt. Dass Pacult danach verbotenerweise weiter coachte, mit Co-Trainern und Spielern kommunizierte, sorgte für Diskussionen. Das ist berechtigt, liegt aber auch in der Natur der Sache: Der Trainerausschluss ist eine nicht wirklich klar definierte Sanktion. Während des Platzes verwiesene Spieler in die Kabine müssen, dürfen Trainer auf der Tribüne Platz nehmen, wo sie dann allerdings nichts machen sollen - ein Gummiparagraf. Abgesehen davon, dass Pacult den Schiri ja gar nicht beleidigt hat. "Ich habe nur, Scheißdreck!' geschrieen", beteuerte der Trainer. Nichts darf man.

Wolfgang Kralicek


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