Giovanni und Grätel


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

NEUES LOKAL Ein Neuzugang im sogenannten Schlossquadrat: Pizza, Pasta, Antipasti & Co - nichts Neues, aber es hat offenbar gefehlt.

Stefan Gergely ist als Gastronom gewissermaßen ein Sonderfall: Er überlässt, wenn's geht, überhaupt nichts dem Zufall, ist wahrscheinlich der Einzige seines Fachs, der vor der Konzipierung eines neuen Lokals Frequenzanalysen und Gästebefragungen durchführt, tüftelt an Details, wie das sonst nur Autokonstrukteure tun, überrascht mal mit absolut zeitgemäßen Projekten, mal mit solchen, die man jetzt als nicht besonders dringlich erachtet hätte.

Sein neuer Italiener Margareta zum Beispiel: rote Wände, kleiner Barbereich, Spiegel, Palisandertäfelung im Restaurant, Terrazzoboden, offene Küche, große Nichtraucherzone, Pizza aus einem Gas-Holz-Kombiofen, hausgemachte Pasta, frischgefüllte Ravioli. Nett das alles, ohne Frage, aber nicht unbedingt dazu geeignet, den Pulsschlag zu erhöhen.

Aber eben nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten beziehungsweise

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