Wieder am Markt

Rauchrind

Stadtleben | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

Geräuchert zu werden ist an und für sich ja eher das Los des fetten Schweinefleischs, auf dass es köstlich, rauchig am Gaumen schmilzt. Der Fleischhauer Josef Alexander Lechner aus dem hübschen Kilb im Melker Alpenvorland hat jetzt aber auch Rindfleisch geräuchert, und zwar den sehr mageren Saftschinken. Das Ergebnis ist sensationell: sehr würzig, sehr rauchig, sehr zart und saftig. Im Semmerl ist der Schinken irgendwie nicht ganz passend platziert, eher so wie Bresaola - also mit ein paar Tropfen Olivenöl und Zitrone auf einem netten Rucolasalat drapiert - ergibt mehr Sinn. Auch in der Rindsroulade vermag er die entscheidende Rauchnuance zu vermitteln. Tolles Produkt.

Geräucherter Rindersaftschinken, E 7,-/10 dag, bei Urbanek, 4., Naschmarkt, Stand 46.


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