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Pizza

Stadtleben | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

Die Pizza hatte in Wien schon viele schlechte Zeiten - industrielle Fertigung, völliges Missverständnis hinsichtlich der Lehre vom Belag, Vitrinenpizza, Elektroofen, Inflation - und erst sehr wenige gute. Aber es gibt ein paar Kämpfer für das Gute im Fladen:

Regina Margherita, 1., Wallnerstr. 4, Tel. 533 08 12, tägl. 12-15, 18-24 Uhr, www.barbaro.at

Die Pizzaabteilung von Multigastronom Luigi Barbaro. Nach Edelschema F gestaltet, aber Pizzen von wahrhaftiger Herrlichkeit.

Rossini, 1., Schönlaterng. 11, Tel. 512 62 14, tägl. 12-14.30, 18-23.30 Uhr.

Die wahrscheinlich echteste und beste Pizza Wiens (wobei das schwer zu sagen ist) - so knusprig, so fein und genau richtig belegt, so Holzofen.

Vapiano, 6., Theobaldg. 19, Mo-So 11-1 Uhr, www.vapiano.de

Deutsches Systemgastronomiekonzept, das hinsichtlich Pizza aber ganz gut funktioniert. Erstklassiger Belag, systematisch gut.

Il Mare, 7., Zieglerg. 15, Tel. 523 74 94, Mo-Sa 12-14.30, 18-23 Uhr.

Sentimentaler Favorit aller Urbanisten, eine der ältesten Pizzerien der Stadt, immer noch eine der Top drei.

Roma, 18., Kutschkerg. 39, Tel. 479 66 30, tägl. 10-24 Uhr, www.ristorante-roma.at

Beste Pizza der Vorstadt, klassische Rezepturen, aber Belag aus frischer, guter Ware, perfekter Teig, gute Atmosphäre.

WEIN - Seit mittlerweile 24 Jahren füllt die Familie Reinisch aus Tattendorf ihren roten Jungwein "Premiere" ab. Damals war Beaujolais Nouveau noch ein ziemlicher Renner, jetzt ist das nicht mehr so. Reinischs Austro-Nouveau aus Zweigelt und Portugieser ist aber inzwischen ein Herbstklassiker: völlig unkomplizierte Rotbeerenfrucht, trinkt sich wie Saft, zweifellos lustig zu Gansl und Maroni.

Preis: E 5,90; Bewertung: 3/5 (gut), bei www.j-r.at


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