Magna mag man eben

Herwig G. Höller | Politik | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

WIRTSCHAFT Der russische Oligarch Oleg Deripaska kaufte knapp die Hälfte von Stronachs Magna-Konzern. Nun unternimmt Magna erste Schritte am russischen Automarkt. Schwierigkeiten sind vorprogrammiert.

Lange ist Magna noch nicht in Russland vertreten, die ersten konkreten Schritte sind erst vor wenigen Monaten erfolgt. Vorvergangene Woche hatte sich der internationale Konzern mit Standort in Graz aber bereits das besten Plätzchen in der Sporthalle der Automobilhochburg Toljatti, 1000 Kilometer südlich von Moskau, gesichert. Drei Wochen nach der Magna-Teilübernahme durch den russischen Multimilliardär Oleg Deripaska fungierte Frank Stronachs Konzern schon als Generalsponsor einer Fachmesse mit dem wenig schnittigen Titel "Autoindustrie. Autokomponenten 2007". In einer Stadt, in der sich absolut alles ums Auto dreht, es praktisch keinen öffentlichen Verkehr gibt und sogar in Kampagnen gegen Herzinfarkt mit Autos argumentiert wird ("Reifen kann man wechseln"), können selbst Autokomponenten

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