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Kultur | Clara Pfaller und Hermann Götz | aus FALTER 43/07 vom 24.10.2007

Dass Italiener ausgezeichnete Opernkomponisten sind, ist aus der Musikgeschichte bekannt. Dass das auch dieser Tage noch so ist, wird vielleicht mehr überraschen. Mauro Montalbetti heißt der Mann, der es jüngst erst wieder bewiesen hat: Er ist der Preisträger des "IV. Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerbes", der seit 1998 alle drei Jahre vom Land Steiermark und der Kunstuni ausgeschrieben wird. Montalbettis prämiertes Werk "Lies and Sorrow" wurde diese Woche im Theater im Palais von Studierenden des Instituts für Musiktheater uraufgeführt. Inhalt des Librettos von Giovanni Peli sind Szenen einer Ehe, die aus dem Blickwinkel dreier Frauen skizziert werden - es gibt keine kontinuierliche Handlung, der Text ist bruchstückhaft. Dementsprechend wird hier die Rolle der Musik als Handlungsträger besonders stark wahrgenommen. Alexander Irmer verließ sich in seiner Inszenierung auf "vorbereitete Spontaneität", die Musik entschied manchmal erst in den szenischen Proben den genauen


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