Eine haarige Geschichte, Frau Pichler?

Stadtleben | aus FALTER 44/07 vom 31.10.2007

Jennifer Pichler hat im Rahmen der Ausstellung "Gute Haare - Schlechte Haare" ihre Arbeit "Der Umgang mit der Körper- und Gesichtsbehaarung von Frauen ab dem 19. Jahrhundert" präsentiert. "Eine breitere Masse der Frauen hat bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts langsam begonnen, sich die Körperhaare zu entfernen. In den Staaten war es ab 1945 selbstverständlich, in Europa hat der Boom erst in den Achtzigerjahren eingesetzt. Das Problem dabei ist, dass den Frauen von Seiten der Wirtschaft - die Unsummen damit verdient - Minderwertigkeitsgefühle vermittelt werden. Wer sich nicht rasiert, dem wird suggeriert, er sei unhygienisch." Die Ausstellung ist noch am 5.11. von 14 bis 17 Uhr in der Doku Graz zu sehen. Die Finissage findet am 9.11. um 19 Uhr statt. www.doku.at


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