Dolm der Woche

Werner Faymann

Politik | aus FALTER 44/07 vom 31.10.2007

Das ist die "größte Postenschachersauerei" der Regierung, schimpfte die SPÖ 2006. Damals wurde der BZÖler Mathias Reichhold zum dritten Asfinag-Vorstand bestellt. Heute spricht bei den Roten keiner von Freunderlwirtschaft, obwohl gerade drei von Schwarz-Blau bestellte Chefs mit Millionen aus ihren Jobs gehievt wurden. Stattdessen erklärt Verkehrsminister Werner Faymann (SPÖ) die Ablöse der drei alten Asfinag-Vorstände um die horrende Summe von 2,16 Millionen Euro damit, dass ein "Wechsel" nötig gewesen sei. Deshalb wurden nun ein Roter und ein Schwarzer Chefs der staatlichen Autobahnbtreiberfirma. Das Ziel der teuren Aktion laut Faymann: Geld sparen - koste es, was es wolle. Man lerne: 1. Postenschacher gibt es in der großen Koalition nur, wenn keine Roten oder Schwarzen dabei sind. 2. Ist der Preis für die Umfärbeaktion besonders hoch, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Einsparungsmaßnahme.


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