Skateborderliner

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 44/07 vom 31.10.2007

FILM Amerikanischer Alltag als Reigen um den Tod: "Paranoid Park" ist ein weiteres virtuos inszeniertes Kapitel aus Gus Van Sants morbider Serie.

Eine beliebte Cineastenplattitüde ist die vom Frühwerk. Fassbinder liebt man. Aber vor allem den frühen Fassbinder. Den frühen Cassavetes. Den frühen Godard. Bei Gus Van Sant muss es vielleicht einmal andersherum heißen: Je später, desto besser. Es ist eine Freude, zu verfolgen, wie der mittlerweile 55-jährige Filmemacher aus Portland/Oregon mit der Zeit zu sich findet. Eine eigene Handschrift besaß schon 1989 sein hibbeliger "Drugstore Cowboy" oder "My Own Private Idaho" (1991), eine Shakespeare-Adaption im Geiste des Pop. Doch nach Abstechern in den Mainstream während der späten Neunziger ("Good Will Hunting", "Psycho") und der Zusammenarbeit mit Stars wie Sean Connery, Vince Vaughn, Julianne Moore oder Anne Heche hat Van Sant erst in den letzten Jahren zu einer ureigenen Konzentration gefunden.

Die von ihm selbst so benannte Todestrilogie,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige