Für immer Angst

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 44/07 vom 31.10.2007

LITERATUR Mark Z. Danielewski hat mit "Das Haus" das erste Kultbuch des neuen Jahrtausends geschrieben. Mit dem "Falter" sprach der 41-jährige US-Autor über Furcht und Schrecken, Filme und Fußnoten, über das Lesen als Trip und die Fangemeinde seines Wälzers.

Vor sieben Jahren erschien "House of Leaves" in den USA. Das Debüt von Mark Z. Danielewski, Jahrgang 1966, handelt von einem Haus, in dem plötzlich Räume auftauchen, die kein Plan verzeichnet, und das innen etwas größer ist als außen. Das zwischen Horror und Hochkultur angesiedelte und ebenfalls kaum zu vermessende Buch wird in der Zwischenzeit verehrt und analysiert wie die Romane von Thomas Pynchon oder die Filme von David Lynch. Jetzt liegt das 1,5 Kilogramm schwere Werk "Das Haus" endlich auch in einer gelungenen deutschen Fassung vor (siehe auch die Rezension in der Falter-Buchbeilage). Dies ist der "erste große Roman des einundzwanzigsten Jahrhunderts", jubelte unlängst die FAZ. Wir setzen noch einen drauf und sagen:


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