Kritik kurz

Kultur | aus FALTER 44/07 vom 31.10.2007

Nach 7 Tagen ausgeflittert Der deutsche Verleihtitel der neuen Farrelly-Komödie ist nur unwesentlich blöder als der des Originals, "The Heartbreak Kid". Aber: never judge a book by it's cover. Hinter der Marketingverpackung verbirgt sich eine Komödie, die tut, was sie soll, und einen immer mal wieder zum Lachen bringt. Pech für die Regisseure, Peter und Bob Farrelly, dass ihr Film auch diesmal mit früheren Ekelspaß-Triumphen wie "Verrückt nach Mary" verglichen wird. Und diesem Vergleich hält das letztlich doch eher brave Remake einer Remarriage-Comedy aus dem Jahr 1972 nicht wirklich stand. Ben Stiller spielt einen graumelierten Junggesellen mit jüdischem Hintergrund, und weil kaum einer so wunderbar verzweifeln kann wie er, sieht man ihm gerne zu, wie er angesichts zu vieler Beziehungsratschläge des eigenen Vaters (gespielt von Stillers achtzigjährigem Dad Jerry) genau das tut. Als mit Cameron-Diaz-Lookalike Michelle Monaghan scheinbar doch noch eine Traumfrau in sein Leben


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