"Braunes Gesindel"


Barbara Tóth
Politik | aus FALTER 45/07 vom 07.11.2007

KULTUSGEMEINDE IKG-Präsident Ariel Muzicant über die Unerträglichkeit der FPÖ, das lange Warten auf das Simon Wiesenthal Center und den schwierigen IKG-Wahlkampf.

Ginge es nach Ariel Muzicant, dann müsste der Tag derzeit 48 Stunden haben. Diesen Dienstag wurde der Grundstein für das Altenpflegeheim Maimonides-Zentrum gelegt. Es wird Teil des Kultusgemeinde-Campus in der Leopoldstadt werden, ein, wie der dazugehörige Prospekt verspricht, "tolles, neues jüdisches Zentrum", zu dem auch ein Kindergarten, das Zwi-Perez-Chajes-Schulzentrum, die Hakoah-Sportanlagen und eine Synagoge gehören. Gleichzeitig steht der Immobilienmakler mitten im Wahlkampf für die Kultusgemeinderatswahlen am 25. November. 5400 Personen in Wien, Burgenland und Niederösterreich sind wahlberechtigt, acht Listen kandidieren. Muzicants ATID (hebräisch für Zukunft) gilt als der logische Wahlsieger, was den Wahlkampf nicht gerade anfeuert.

Falter: Herr Muzicant, Sie sind der aktuelle und auch der logische neue Präsident

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