Ware Freundschaft

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 45/07 vom 07.11.2007

NETZKULTUR Facebook, MySpace, Xing, StudiVZ: Eine junge Generation von Internetusern stellt sich auf Onlineplattformen zur Schau. Die Werbewirtschaft wittert ein Milliardengeschäft mit vertraulichen Daten.

Ein lachender Smiley sagt: "Hallo!" Diese Zeichnung hat Paul Riebi an Lisa Riebenbauer geschickt. Am nächsten Tag sendet Lisa bunte Konfettis an Paul. Darunter schreibt sie: "Luv Ya Bad".

Diese Liebesbekundung findet nicht mehr vertraut statt, sondern ganz öffentlich auf www.facebook.com. Paul Riebi und Lisa Riebenbauer sind nur zwei von 51 Millionen Kumpels auf einer der größten internationalen Social-Networking-Plattformen. Sie haben dort ein Profil angelegt und sich als "Freunde" gefunden. Jetzt können ihnen Zehntausende nicht nur beim Briefchenschreiben zusehen, sondern unter Umständen auch erfahren, wie sie leben und denken. Die Social Networks sind Onlineportale, auf denen sich Menschen zur Freundschaftssuche oder zum beruflichen Kontaktknüpfen verlinken. Sie heißen Facebook,


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