"Ich komme in die Hölle"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 45/07 vom 07.11.2007

KABARETT & MUSIK Lukas Resetarits trinkt und raucht nicht mehr. Zur Belohnung schenkt er sich einen Abend mit Songs von Randy Newman. Ein Gespräch mit dem Kabarettisten über seinen Lieblingsliedermacher, über Amerika, Religion und das Leben ohne Alkohol und Nikotin.

Lukas Resetarits hat eine schwere Zeit hinter sich. Vor vier Jahren musste er sich einer Krebsoperation unterziehen, zwei Jahre lang trank er keinen Alkohol, und voriges Jahr hat er sich von seiner Frau getrennt. Derzeit aber ist Resetarits in Feierstimmung: Er wurde unlängst sechzig, steht seit genau dreißig Jahren auf der Bühne und erfüllt sich einen Herzenswunsch: In dem außertourlichen Programm "Amerika", das nur zwei Mal gespielt wird, singt er - begleitet von seinem langjährigen Pianisten Robert Kastler und dem Streichquartett String Fizz - Songs von Randy Newman. Der US-Amerikaner ist, wenn man so will, der Kabarettist unter den Songwritern. Newmans Texte sind scharfe Satiren auf den amerikanischen Traum, wobei


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