In Kürze

Kultur | aus FALTER 45/07 vom 07.11.2007

Jüdisches Filmfestival Wien Im 15. Jahr seines Bestehens wartet das chronisch unterdotierte Traditionsfestival neben einem Überblick über aktuelle Filme aus israelischer Produktion sowie internationalen Werken zu spezifisch jüdischen Themen mit einer ganzen Reihe interessanter historischer Programme auf. So versammelt ein Special alle verfügbaren Verfilmungen der Geschichte des "Jazz Singer" von 1927 (mit Al Jolson) bis 1980 (mit Neil Diamond) oder erinnern Tributes an den Schauspieler Leon Askin und den Meisterregisseur Fred Zinnemann, beide gebürtige Wiener, deren Geburtstag sich heuer zum hundertsten Mal jährt. Stargast ist Claude Berri, ein französischer Produzent und Großfilmer jüdischer Herkunft, dessen autobiografisch inspiriertes Frühwerk ("Le cinéma de Papa", 1970) zu den schönsten Überraschungen des heurigen Festivals zählt. So breit gestreut wie das Programm sind auch die Veranstaltungsorte: Burg, Metro, Top und, erstmals, das Filmhauskino am Spittelberg.

Von 8.


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