Drei Russen in Wien

Joseph Gepp | Stadtleben | aus FALTER 45/07 vom 07.11.2007

90 JAHRE OKTOBERREVOLUTION Lenin, Stalin, Trotzki. Alle drei hielten sich in Wien auf, um die Revolution in Russland vorzubereiten. Eine Spurensuche.

S iebenter November 1917, 9 Uhr 45 Uhr. Exakt neunzig Jahre ist es her, dass ein Schuss aus der Bordkanone des Panzerkreuzers "Aurora" im Hafen von St. Petersburg das Signal zum Sturm auf das Winterpalais gab. Kein voller Tag vergeht, und es steht fest, wer das zerrüttete Russland in die Zukunft führen wird: Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, verkündet die Errichtung einer Regierung aus Volkskommissaren und ruft den ersten sozialistischen Staat der Welt aus. Es ist ein gesellschaftspolitisches Experiment, das die nächsten siebzig Jahre halten und dem 20. Jahrhundert wie kein anderes seinen Stempel aufdrücken wird.

Als in Wien tags darauf die Nachricht von der Oktoberrevolution eintrifft (in Russland schreibt man aufgrund des julianischen Kalenders immer noch Oktober), wird sie von so manchem mit Unglauben aufgenommen: "Gehen S'!

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