Vorwort

Schöne Sümmchen, butterweich

Vorwort | Thomas Wolkinger | aus FALTER 46/07 vom 14.11.2007

Danke, wir wissen es schon. Siegfried Nagl ist immer unter uns und liebt uns alle väterlich. Grazer Bürger müssen diese Liebe derzeit täglich über sich ergehen lassen, von ihr in den Styria-Gratiszeitungen lesen, in denen Bürgermeister Nagls ÖVP allwöchentlich Achtseiter der Zuneigung schaltet, oder auf Nagls MySpace-Blog, in seinen Broschüren, mit denen seine Wahlkampfmitarbeiter die Herrengasse fluten. "Ich liebe diese Stadt und ihre BürgerInnen." Und immer öfter zeigt uns der Bürgermeister seine Liebe auch ganz persönlich. Überall ist er, der väterliche Freund, schlägt im Brauhaus mit dem Holzhammer das Winterbierfass an, klatscht im Eishockey-Stadion für die erfolglosen 99ers, streichelt Kinder am Schloßberg, empfängt Cartellbrüder im Gemeinderat, verschenkt Hunderte Konzerttickets und preist im Grazer "Ballguide" die Vorzüge des Gesellschaftstanzes. "Junge Menschen lernen zudem fürs Leben, lernt doch die Dame zu ahnen, was der Herr vorhat, bevor er es tut." Klar,


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