Kultur

Kultur | aus FALTER 46/07 vom 14.11.2007

Constantin Luser ist ein Phänomen. Mit seinen gleichermaßen präzisen wie wuchernden Finelinerzeichnungen und Installationen (wie der 2003 am Grazer Posthochhaus realisierten "Lichtschreibmaschine") hat sich der 1976 in Graz geborene Künstler in wenigen Jahren einen fixen Platz in der Kunstwelt erobert. Luser, der nach der Absolvierung der Fachhochschule für Industrial Design in Graz nach Wien ging und sowohl an der Angewandten (Brigitte Kowanz) als auch an der Bildenden (Renée Green) studierte, hat seither so gut wie alle relevanten österreichischen Preise und Stipendien gewonnen und seine Arbeiten in unzähligen Ausstellungen u.a. in Moskau, Berlin, Paris oder Santiago de Chile präsentiert. Zuletzt erhielt er im Oktober den "BC21 Art Award", den mit 20.000 Euro höchstdotierten privat vergebenen Preis für zeitgenössische Kunst in Österreich.

Für das dieswöchige "Falter"-Cover hat Constantin Luser eigens ein Gedankenprotokoll zum Thema Kunstakademie gezeichnet und damit auch die erste Visualisierung einer künftigen Grazer Kunstuni geschaffen. Constantin Luser lebt und arbeitet in Wien.

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FALTER 50/18

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