Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 46/07 vom 14.11.2007

Am Anfang war der Tod

Dass Mailer in seinen Schriften die menschliche Existenz immer wieder auf Sex, Gewalt und Tod zurückführte, untermauerte seinen Ruf als Provokateur.

ORF.at im Nachruf auf den US-Schriftsteller Norman Mailer.

Nicht oberflächlich sein!

Oft hört man: "Der erste Eindruck trügt nicht." Das stimmt wohl, wenn man Glück hat und die "hochgerechneten" Eigenschaften mit den tatsächlich wahrnehmbaren letztendlich wirklich übereinstimmen. In unserem Leben sind wir also auf schnelle und manchmal stereotype, klischeehafte Einschätzungen angewiesen. Das führt natürlich zu einer Reduktion der Vielfältigkeit. Deshalb ist es wichtig, sich von sensiblen Künstlern, wie z.B. Nick Hornby (von dem diesmal bei der Aktion "Eine Stadt. Ein Buch" ein Werk präsentiert wird), die große Differenziertheit des Menschlichen als Gegenwelt aufzeigen zu lassen.

Peter Vitouch, Professor für Medienpsychologie in Wien live.

Monarchistisch überkugelt

Nach dem Scheitern der Rufmordkampagne überkugelt man sich jetzt wieder im monarchistischen Sinn. Das ist der Preis einer Bekanntheit, die in eine fachlich auch überforderte Öffentlichkeit wirkt. Andererseits: Welcher Leuchtturm kann sich schon aussuchen, wer sich an ihm erleichtert?

Heinz "Tourette" Sichrovsky diese Woche in News über sein einziges Thema: Anna Netrebko.

Schlagzeile der Woche

Kopetz bei Piebalgs: "Mehr Bio-Wärme!"

Schlagzeile aus Ökoenergie. Europas auflagenstärkste Zeitung für erneuerbare Energien. Heiß!

John der Woche

Film als Stilett, das ohne jede Anästhesie Pestbeulen gesellschaftlicher Zustände aufsticht. Erbarmungslose Vivisektion oder Operation an einer kranken Welt?

Manchmal werden alle Ewartungen erfüllt: Rudolf John trifft im Kurier auf Ulrich Seidl.


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