Gfickt für immer

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 46/07 vom 14.11.2007

MUSIK Vier FM4-Menschen dreier Generationen bilden die Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune. Was als bsoffene Gschicht begann, führte jetzt zur bemerkenswertesten Austropopplatte seit den Siebzigern.

Das Ganze hätte auch halblustig bis ganz daneben enden können: Eine Band, die aus vier professionellen Musikfreaks besteht, überträgt ausgewählte Klassiker des alternativen Liedguts ins Wienerische - und verwendet neben der akustischen Gitarre vor allem noch Ziehharmonika und Alleinunterhalterorgel zur Instrumentierung. Dazu packen sie Eigenkompositionen, die sich formal nicht etwa an der störrischen Stromgitarre oder der avancierten Elektronik orientieren, sondern am Austropop der Siebzigerjahre.

Hinter der ursprünglich für eine gemeinsame Lesereise zusammengewürfelten "Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune" - der Name dieser etwas anderen Boygroup wurde einer vom deutschen Trashfilmer Jörg Buttgereit herausgegebenen Videoreihe entlehnt - verbergen sich Fritz Ostermayer,


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