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Körri, Körri

Stadtleben | aus FALTER 46/07 vom 14.11.2007

Es gibt ja nicht wenige indische und srilankesische Restaurants in Wien. Aber der Wunsch zur Besonderheit und Individualität ist in diesen Lokalen leider nur ganz selten festzustellen, die Idee, sich mit grandiosen Currys zu profilieren, leider auch nicht. Außer hier:

Indian Pavilion, 4., Naschmarkt Stand 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Fr 11-18.30, Sa 11-17 Uhr.

Es ist wieder einmal Zeit, den Indian Pavilion zu loben, denn jetzt, wo's kalt und grauslich ist, gibt's einfach überhaupt nichts Besseres als die großartigen Currys von Ashok Chandihok. Es sind zwar nur circa acht Sitzplätze da, aber die drehen sich schnell.

Der Wiener Deewan, 9., Liechtensteinstr. 10, Tel. 925 11 85, Mo-Sa 11-23 Uhr.

Kommt der Idee des coolen Inders noch am nächsten, und das, obwohl das Lokal pakistanisch ist. Abgesehen davon, dass es nett und bunt und völlig unkitschig aussieht, zahlt man hier für die fünf Currys - durch die Bank herrlich - so viel, wie man will.

Curry Insel, 8., Lenaug. 4, Tel. 406 92 33, Di-Fr 11.30-14, 17-24, Sa, So 11-24 Uhr, www.curryinsel.at

Eins der beiden srilankesischen Restaurants in Wien, besonders um authentische Küche bemüht, was mitunter recht abenteuerlich werden kann. Die Currys sind super, Chiliheads und Freunde von Mutproben schätzen es, dass man hier auch wirklich scharf kocht.

WEIN - Der Sämling 88 oder Scheurebe, eine deutsche Rebzüchtung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, genoss in Österreich keinen überaus guten Ruf. In den vergangenen Jahren werden aber im Seewinkel irrwitzig gute Trockenbeerenauslesen daraus gekeltert, und Richard Goldenits aus Tadten macht sogar einen spritzigen, extrem fruchtigen Frizzante daraus, der es mit den meisten Muskatellerspritzern locker aufnimmt.

Preis: E 6,50; Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei www.goldenits.com


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