"Gift in mir"

Politik | Donja Noormofidi | aus FALTER 47/07 vom 21.11.2007

GRAZ-GESPRÄCH Afrikaner-Gene, Tierbordelle und Giftspinnen. Wovon die FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter träumt.

Bürgermeister Siegfried Nagl hat sogar eine Negerin in seinem Gemeinderat", schrie Susanne Winter, freiheitliche Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahlen, kürzlich in die spärliche Zuschauermenge am Grazer Tummelplatz. Die blonde Zahnarztgattin hält nichts von politischer Korrektheit, wie sie immer wieder klarmacht, wettert gegen die angebliche "Zuwandererflut" und ruft indirekt zur "Islam-Bekämpfung" auf. Der Menschenrechtsbeirat, der den Wahlkampf beobachtet, fasste es kürzlich so zusammen: "Egal welches Thema analysiert wird, es wird immer rassistisch, ausgrenzend, ausländerfeindlich, aggressiv und hetzerisch behandelt."

Klaus Starl vom Europäischen Trainingszentrum für Menschenrechte (ETC) weist zudem auf die Nähe des FPÖ-Slogans "Sozial geht nur national" zum Nazi-Jargon hin: "Das erinnert sehr an Hermann Göring, der bei einer Rede 1938 gesagt hat:, Wir


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