Mediensplitter

Medien | aus FALTER 47/07 vom 21.11.2007

Rot für ORF ORF-Direktor Alexander Wrabetz hofft laut Standard, dass seine Stiftungsräte bei der Regierung ein gutes Wort für den finanziell schwächelnden Rundfunk einlegen. Es gelte ein "strukturelles Defizit" von hundert Millionen Euro zu beheben: vierzig Millionen kosteten die Werbebeschränkungen aus 2001, erklärte Wrabetz vor dem Redakteursausschuss. Sechzig Millionen Abgeltung für Gebührenbefreiungen strich die ÖVP-FPÖ-Regierung. Donnerstag kursierten erste, unbestätigte Daten: minus 36,5 Millionen als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Gesamtkonzerns.

Aus für Aust Die internen Querelen der vergangenen Wochen waren ein Vorzeichen: Stefan Austs Vertrag als Chefredakteur des deutschen Nachrichtenmagazins Spiegel wird nicht verlängert. Damit tritt Aust, 61, am 31. Dezember 2008 nach 14 Jahren ab. Seine Absetzung geht auf die Mitarbeiter KG zurück, die die Mehrheit am Spiegel-Verlag hält. Mögliche Nachfolger Austs, der vom ehemaligen Herausgeber Rudolf Augstein


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