"Ich bin partymüde"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 47/07 vom 21.11.2007

THEATER Diese Woche wird das Schauspielhaus wiedereröffnet. Ein Gespräch mit dem neuen Direktor, Andreas Beck, über seine Erfahrungen mit Bachler und Peymann, über Unterhaltung mit Inhalt und Doderer als Autor einer Soap-Opera.

Der neue Direktor des Wiener Schauspielhauses heißt Andreas Beck. Der 42-jährige Deutsche (Geburtsort: Mülheim an der Ruhr) studierte Kunstgeschichte, war als Dramaturg in München, Stuttgart und Hamburg engagiert und hat sich als Spezialist für Gegenwartsdramatik profiliert. Seit 2002 arbeitete Beck am Burgtheater, wo er unter anderem die alljährlichen Werkstatttage für junge Autoren etablierte und Künstler wie René Pollesch oder das Regieteam Rimini Protokoll nach Wien brachte.

Wie in den Neunzigerjahren, als Hans Gratzer in der Porzellangasse ausschließlich Ur- und Erstaufführungen zeigte, soll das Schauspielhaus unter Beck wieder zu einem Autorentheater werden. Nicht weniger als zwölf neue Stücke stehen in seiner ersten Saison auf dem Spielplan,

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