Nackt mit Gitarre

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 47/07 vom 21.11.2007

MUSIK Der Songwriter Trouble Over Tokyo ist lieber in Österreich eine große Nummer als in London ein kleines Rädchen im Getriebe der CD-Industrie.

Nein, mehr als ein paar Worte Deutsch bringe er leider noch nicht heraus, entschuldigt sich Christopher Taylor alias Trouble Over Tokyo zu Beginn des Falter-Interviews. Der Engländer hat in den letzten Monaten viel Zeit in Österreich verbracht. Schließlich steht er bei dem kleinen heimischen Label Schoenwetter Schallplatten, der Heimat von Bands wie Ja, Panik oder Garish, unter Vertrag. Eine absurde Situation, hört sich sein Debütalbum "Pyramides" mit seinen bittersüßen Popsongs doch stark nach einem internationalen Hit an. Man stelle sich Radioheads Thom Yorke oder Rufus Wainwright zusammen mit den Produzenten von Michael Jackson oder Justin Timberlake in einem Studio vor. Das Resultat könnte so ähnlich klingen wie die Tokyo-Songs "My Anxiety", "Save Us" oder "No Handed (Part III)".

"Im Herzen bin ich zwar ein melancholischer Singer-Songwriter",


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