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Tapas

Stadtleben | aus FALTER 47/07 vom 21.11.2007

Die Bezeichnung Tapas (span. für "Deckel") rührt daher, dass man in Andalusien kleine Brote auf die Sherrygläser legte, um sie vor Fliegen zu schützen. Mit der Zeit kam dann auf diese Brote ein bisserl was drauf. Die neue Tapas-Kultur hat Spanien in den vergangenen 15 Jahren zum interessantesten Speiseland Europas gemacht. Auch wenn es bei uns kein Santa Maria oder Comerç 24 gibt, hier gibt's Ansätze:

Bodega Marqués, 1., Parisergasse 1, Tel. 533 91 70, Mo-Sa 17-1, So 17-23 Uhr, www.bodegamarques.at

Nach einigem Hin und Her und diversen Besitzerwechseln scheint die Bodega derzeit wieder konsolidiert: Gerald Klöckl fabriziert hier sowohl klassische als auch eher kreativere Tapas der Gourmetabteilung.

Side Step, 8., Lange Gasse 52, Tel. 0676/782 02 30, Mo-Sa 18-2, So 18-1 Uhr, www.tapas-bar.at

Das frühere Studentenlokal setzte schon vor sieben Jahren auf Tapas und zählt mit zumindest 45 warmen und kalten Varianten mittlerweile zum Spezialisten. Kommt der Idee schon sehr nahe.

El Leon Español, 3., Löwengasse 1, Tel. 0676/534 90 50, Mo 17-24, Di-Sa 11.30-24 Uhr, www.el-espanol.at

Split-off des Rioja-Club, gekocht wird seit wenigen Tagen an neuer Adresse, Spezialität sind nach wie vor Tapas der schlichten wie auch komplizierteren Abteilung.

WEIN - Leo Uibel ist einer jener neuen, jungen Qualitäts-Fuzzis im Weinviertel, deren Dynamik sich zum Glück auch in einem ausnehmend schönen Etikett äußert (wie auch bei Ebenauer, Diem, Schwarz, Poller). Seine Veltliner sind keine 08/15-Fruchtgetränke, sondern Weine von Ausdruck und Substanz, etwa der grandiose "Golem", der so was von profund und köstlich ist, dass man's gar nicht glauben mag. Um diesen Preis ein Superwein.

Preis: E 6,50; Bewertung: 5/5 (großartig), bei Leo Uibel, www.uibel.at


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