Nie wieder Nora

Kultur | Bettina Hagen | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

THEATER Die Starschauspielerin Anne Tismer hat genug vom großen Theater mit seinen klassischen Rollen. Sie widmet sich jetzt Dramen, die das Leben schreibt.

Anfang Dezember kommt die Berliner Schauspielerin Anne Tismer mit zwei Produktionen ins Theater an der Gumpendorfer Straße (Tag). Anders als bei ihrem letzten Wien-Gastspiel, als Nora in Thomas Ostermeiers Schaubühnen-Inszenierung bei den Festwochen, bringt sie diesmal freie Produktionen mit Figuren aus dem wirklichen Leben auf die Bühne. Und sie ist glücklich damit.

Ginge es nach Anne Tismer, dann würden wir ihre Vergangenheit als Starschauspielerin oder sogenannte Schaubühnen-Königin ruhen lassen. Ihren Abgang von der Berliner Schaubühne als großen Bruch zu bezeichnen, wäre insofern übertrieben, als das Umziehen von Bühne zu Bühne und Stadt zu Stadt ja zum Metier gehört und auch schon davor Teil ihres Schauspielerlebens war. Allerdings hatte sich der Ensemblegedanke, wie er an der Schaubühne gelebt wird, für Tismer


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