X und Pop

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

MUSIK Für ihr Comebackalbum "X" kehrt Kylie in die Disco zurück. Ein wenig mehr Würde hätte dabei nicht geschadet.

Your Disco Needs You." Was als Kylie-Song aus dem Jahr 2000 wie eine überkandidelte Village-People-Persiflage klang, ist inzwischen zu einem geflügelten Wort für die Karriere der australischen Sängerin geworden: Wo immer du hingehst, liebe Kylie, vergiss deine alte Tante Disco bitte nicht. Das Abhängigkeitsverhältnis besteht freilich in beide Richtungen. Die an zeitgenössischen Diven arme Disco lechzt nach einer glamourösen Erscheinung wie Kylie, umgekehrt wäre aber auch deren Laufbahn ohne die Dancefloors in aller Welt längst schon im Sande verlaufen.

Von den jugendlichen Stock-Aitken-Waterman-Anfängen mit "I Should Be So Lucky" bis zu ihrem größten Hit "Can't Get You Out of My Head" war Kylie Minogue stets ein Discophänomen. Immer dann, wenn sie versuchte, etwas anderes zu machen - Britpop, Soulpop oder zuletzt, auf dem Album "Body Language" (2003), R'n'B


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