"Jeder Künstler ist schwierig"

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

FILM Die Schauspielerin Martina Gedeck ist das aufregendste Gesicht des deutschen Kinos. Ein Gespräch über ihren aktuellen Film, über Eitelkeit und Disziplin, Katharine Hepburn, Bob Dylan und ihre Arbeit mit Robert De Niro.

Martina Gedeck ist auf schwierige Fälle abonniert. Allein in den letzten sechs Jahren hat sie Hauptrollen in 25 Kino- und Fernsehfilmen gespielt, und nicht wenige davon endeten für ihre Charaktere tödlich: Die jung an Krebs verstorbene Schriftstellerin Brigitte Reimann in "Hunger auf Leben"; die sexsüchtige Christiane in "Elementarteilchen" nach dem Roman von Houellebecq; eine von der Stasi missbrauchte Theaterschauspielerin in "Das Leben der Anderen". Und darüber hinaus war sie auch noch als russische Spionin in "The Good Shepherd", Robert De Niros eiskalter Chronik der CIA, zu Gast.

Sie ist tough, will nicht gefallen, unterspielt. Privates gibt Martina Gedeck, aus München gebürtig, seit Jahren in Berlin lebend, ungern Preis. Um ihr Geburtsdatum herrscht Rätselraten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige