Nüchtern betrachtet

Fein sein, zuhause bleibn

Kultur | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

Vom vergangenen Sonntag ist zu berichten, dass er mit dem Bruch zweier Rituale begangen wurde. Normalerweise umfasst der Sonntag körperliche Ertüchtigung in jahreszeitenabhängigen Formaten, die von der Besteigung des Hohen Lindkogels bis zur Praterrunde reichen können, die traditionsgemäß in der Luftburg endet. Nachdem die Frau an meiner Seite aber aus ungeklärten Gründen unter Magen- und ich aus sehr geklärten Gründen unter Kopfschmerzen litt, wurde vom Verlassen des Hauses abgesehen. Und nachdem die Kopfschmerzen ursächlich damit zusammenhingen, dass Freunde am vorhergehenden Abend gute Laune und Geschenkkörbe vorbeigebracht hatten, fielen auch die traditionsgemäßen Pommes mit Aioli als TV-Dinner zum "Tatort" aus (ein Gericht, das ich aus Nigel Slaters Kochbuch "Einfach gut essen" habe - beides, Gericht wie Buch, kann ich sehr empfehlen). Normalerweise löst das Stubenhocken bei mir bald einmal Kasernierungsdepressionen aus, aber diesmal vertrug ich es erstaunlich gut. Bekanntlich


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