Bilder gegen die Massen

Politik | Thomas Wolkinger | aus FALTER 48/07 vom 28.11.2007

FOTOGRAFIE Seit fast dreißig Jahren und genau hundert Ausgaben schreibt die "Camera Austria" in Graz Fotografiegeschichte. Ein Gespräch mit Christine Frisinghelli über den Tod der Fotografie, die Brutalität des Kunstmarktes und die Säumnisse der Museen in Österreich.

Von den Büroräumen der Camera Austria im alten Trakt des Kunsthauses Graz hat man eine der schönsten Aussichten auf Graz: Der Fluss, der Schloßberg, die alte Stadt am anderen Mur-Ufer mit ihren roten Dächern, all das breitet sich durch die hohen Fenster vor dem Gast aus wie ein von der Tourismuswerbung gestelltes Tableau. Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2003 betreibt Christine Frisinghelli mit ihrem Lebensgefährten, dem Fotografen Manfred Willmann, in diesen Räumen im ehemaligen "Eisernen Haus" am Lendkai das wahrscheinlich international renommierteste Kunstprojekt der Stadt, mit eigenen Ausstellungsräumen und mit der Zeitschrift Camera Austria, die nun zum hundertsten Mal erscheint (siehe Kasten).

In Graz stellen


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